FC Schalke 04  Leichtathletik
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Die Geschichte des Vereins – 1965

Das Jahr 1965 der Geschichte unseres Vereins, zusammengestellt von Gerd Peine.

Zur Übersicht der Vereinsgeschichte gelangt man hier.

Viele Vereine mußten in den zurückliegenden Wochen ihre Veranstaltungen wegen der schlechten Wetterbedingungen absagen. Bei den Bahneröffnungswettkämpfen am 2. Mai in Opladen schien endlich einmal die Sonne. Unsere Athleten erzielten einige sehr gute Ergebnisse.

Hartmut Erwin siegte im 1500 m Hindernislauf der A-Jugend in der neuen persönlicher Bestleistung von 4:37,7 Minuten. Beim Hochsprung der Frauen belegte Renate Schäfer mit 1,50 m den 3. Platz. Spannend verlief die olympische Staffel der männlichen Jugend. In einem verbissenen Schlußspurt kam unsere Staffel knapp geschlagen mit 3:45,2 Min hinter LC Recklinghausen 3:44,9) auf den 2. Platz. Am Start. L. Rostek, Rütten, Uhlmann, Skrodzki.

Am 2. Mai in Euskirchen siegte Günther Rostek im 200-m-Endlauf der Junioren in 22,8 Sekunden. Bei einer Veranstaltung am 15. Mai in Herne lief Günther die 400 m in 48,6 Sekunden.

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Bericht zum 23. Mai 1965

Am 23. Mai startete die Männer-Mannschaft zu einem Durchgang zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Sonderklasse gegen VfL Eintracht Minden. Mit großartigem Einsatz aller Aktiven siegte Schalke 04 mit 30.070 Punkte. Eintracht Minden erreichte 25.740 Punkte.

Schöne Erfolge ereichten unsere Jugendlichen bei einem Pfingssportfest in Kleve. Willi Plewa erreichte im Weitsprung 6,30 m und wurde damit Dritter. Ebenfalls den 3. Platz erreichte
Hartmut Erwin über 1000 m in ausgezeichneten 2:31,7 min. Eine sehr gute Zeit lief auch die Olympische Staffel, für die als 2. 3:38,5 min. gestoppt wurde. Im 100 m-Lauf erreichte Bärbel Wasner 12,9 sek.

Schalker Leichtathleten erringen fünf Westfalenmeisterschaften
Zweimal Erika Pollmann – Günther Rostek, Hartmut Erwin, Olympische Staffel.

Höhepunkt der Westfälischen Jugendmeisterschaften 1965 am 3. und 4. Juli in Ahlen wurden für unsere Jugendlichen die Staffelläufe. Dramatisch der Lauf der Olympischen Staffel. Mit einem beruhigenden Vorsprung nach der 800-m-Streck übergab Lothar Rostek den Stab. Willi Plewa und Hans Rütten hielten nach je 200 m den Vorsprung. Als Schlußläufer übernahm Walter Skrodzki den Stab mit dem Wissen, daß ihm in den Schlußläufern des Recklinghäuser LC und des PSV Bielefeld überlegene Gegner im Nacken saßen.

150 Meter vor dem Ziel hatte ihn der Schlußläufer des Recklinghäuser LC erreicht. Kurz dahinter schon der Schlußläufer des PSV Bielefeld. Beim Einbiegen in die Zielgerade wurde der Angriff auf den Schalker gestartet. Unter den ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen der anwesenden Schalker mobilisierte Skrodzki seine letzten Kraftreserven, hielt dem Angriff stand und konnte sich zwei, drei Meter vom Gegner lösen. Völlig ausgepumpt erreichte er als Erster das Ziel und mußte von Obmann Willi Riepe aufgefangen werden.

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Von links: Obmann Willi Riepe – Walter Skrodzki – Lothar Rostek – Willi Plewa – Hans Rütten (Klicken für große Version.)

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L. Rostek übergibt den Stab an W. Plewa

Westfalenmeister der Jugend wurde Hartmut Erwin im 1500-m-Hindernislauf in 4:31,3 Min.

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Hartmut Erwin

Die 4 x 100-m-Staffel der weiblichen Jugend ereichte in der Besetzung Bärbel Wasner, Roswita Krause, Gisela Schmidt und Ulrike Löchter in 51,3 Sek. den zweiten Platz. Lothar Rostek wurde Dritter über 800 m in 2:02,0 Min. Vierte Plätze erreichten Hans Rütten (Hochsprung) und Willi Plewa (Dreisprung).

Westfälische Meisterschaften der Männer und Frauen am 10. und 11. Juli in Hagen.
Erika Pollmann genügten 12,2 Sec. um nach 100 m als Erste das Zielband zu zerreißen. Die Hörderin Tölle folgte klar abgeschlagen mit 12,6 Sekunden auf den zweiten Platz. Auch über 200 m war sie nicht zu schlagen und gewann in 25,0 Sek. Für die dickste Überraschung sorgte jedoch Günter Rostek mit seinem Sieg über 400 m. Rostek rang in einem begeisternden Endspurt den Nationalmannschaftsläufer Dieter Bogatzki nieder und wurde mit einer Zeit von 49,1 Sekunden Westfalenmeister. Im Speerwurf der Frauen erreichte Anne Flaßkamp mit einer Weite von 38,09 m den dritten Platz. Renate Schäfer wurde Zweite im Hochsprung mit 1,50 m. Dietmar Schäfer erreichte im Hammerwurf mit 51,91 m ebenfalls einen zweiten Platz. Erfreulich auch der dritte Platz von Hans-Günter Barthelt über 800 m in 1:55,5 Min.

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Ruhr-Nachrichten 9. August 1965
(Klicken für große Version.)

Westdeutsche Leichtathletikmeisterschaften der Männer und Frauen am 24. und 25. Juli in Koblenz.
Erika Pollmann wurde erneut Doppelmeisterin über 100- und 200 m in 12,0 und 24,5 Sekunden. Günter Rostek lief in guten 47,5 Sek. auf den dritten Platz. Ebenfalls Dritter wurde Hans-Günter Bathelt in 1.53,6 Min.

Deutsche Meisterschaften am 7. und 8. August in Duisburg.
Gleich zwei Meisterschaftsplaketten durfte Erika Pollmann in Empfang nehmen. Am Samstag siegte sie über 100 m bei störendem Gegenwind in 12,0 nachdem sie vorher im Zwischenlauf mit 11,6 Jahresbestzeit gelaufen war. Am Sonntag holte sie sich den zweiten Titel über 200 m vor Kirsten Roggenkamp. Für beide Läuferinnen wurden 24,4 Sek. gestoppt.

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Günther Rostek
(Klicken für große Version.)

Deutsche Juniorenmeisterschaften 21./22. August in Mainz.
Die beste Leistung des kleinen Schalker Aufgebots brachte Günther Rostek. Nachdem er seinen Vor- und Zwischenlauf gewonnen hatte, ging er im Endlauf zu langsam an. So mußte er sich neben den großen Favoriten Reinermann (OSV Hörde) 47,5 Sek. auch noch Adams 48,5 Sek. (Salamander Kornwestheim) beugen und in 48,8 Sek.mit dem 3. Platz vorliebnehmen.

Fünfter wurde die 4×400-m Staffel in der Besetzung Stegmann, Rostek, Barthelt und Bludau mit 3:25,4 Min. Hans- Günther Barthelt erkämpfte sich in der persönlichen Bestzeit von 1:53,5 Min den 6. Platz

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Artikel

von Gerd Peine am 10.11.13 in Verein

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