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Die Geschichte des Vereins – 1963, Teil 2

Die Geschichte unseres Vereins, Fortsetzung zum Jahr 1963. Zusammengestellt von Gerd Peine.

Zum Beginn der Vereinsgeschichte gelangt man hier.


8. Bericht 1963 (Teil 2)


Doris Wolff
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Bei den westfälischen Jugendmeisterschaften am 15./16. Juni auf der Bezirkssportanlage in Erle trat Doris Wolff die Nachfolge von Gertrud Schäfer an, die 1962 das Kugelstoßen und Diskuswerfen gewann.

Auch Doris Wolff wurde Doppelsiegerin: Im Kugelstoßen mit 10,63 m und im Diskuswurf mit 33,47 m. Außerdem wurde sie Vierte im Speerwerfen mit 31,38 m.


Westfalenmeisterschaften 29./30.06 Menden

Schalker Mädel großartig. Holen sechs von zwölf Titeln bei Westfalenmeisterschaften.


Zeitungsauschnitt 01.07.1963 (klicken für große Version)

Zeitungsauschnitt 27.07.1963 (klicken für große Version)

Schnell wie eine Gazelle: Erika Pollmann distanziert ihre Gegnerinnen im 100-m-Endlauf. (klicken für große Version)

Zum gleichen Zeitpunkt trugen die Jugendlichen in Opladen bereits ihre Westdeutschen Meisterschaften aus.Das kleine Schalker Aufgebot schlug sich beachtlich, wenn es auch diesmal zu keinem Titel langte. Unsere Olympische Staffel mit Siegfried Jung, Ulrich Stegmann, Bernd Slabihoud und Jochen Bludau lief im Vorlauf in 3:39,5 Min. einen neuen Vereinsrekord und erreichte im Endlauf mit 3:39,9 Min. den 5. Platz. Fünfte Plätze erreichten: Doris Wolff im Kugelstoßen mit 10,52 m sowie im Diskuswerfen mit 32,80 m und Bernd Slabihoud mit 49,87m im Speerwerfen.

Am 6./7. Juli sah das kleine Betzdorf an der Sieg die westdeutschen Meisterschaften der Junioren und Juniorinnen. Gleich drei Meisterschaften konnten wir mit nach Hause bringen. Erika Pollmann siegte ganz überlegen über die 100 m Sprintstrecke in sehr guten 12,0 Sek. Gertrud Schäfer gewann das Diskuswerfen mit ausgezeichneten 44,66 m und das Kugelstoßen mit 13,52 m. Dafür bekam sie einen Ehrenpreis in Form eines goldenen 20-Markstückes. Annerose Frey wurde in der neuen Kreisrekordzeit von 2:26,1 Min. Dritte über 800 m.

Beim internationalen Sportfest am 23.7. in Minden erzielte der erst 15 jährige Lothar Rostek im 1000-m Lauf der Jugend mit 2:41,5 Min. eine ganz hervorragende Zeit.


links Erika Pollmann, rechts Frl. Beyerischen.
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Es folgten am 27./28. Juli in Hamm die westdeutschen Meisterschaften der Männer und Frauen. Leider kam es nicht zu den erwarteten Titelgewinn. Aber nicht weniger als fünfmal erkämpften unsere Frauen und Männer einen ehrenvollen zweiten Platz, und nur das fehlende Quentchen Glück verhinderte die ersehnte Meisterschaft.
Über 100 m der Frauen hatte es Erika Pollmann nach ihrer eben erst überstandenen Gehirnerschütterung (Autounfall) sehr schwer in den Endlauf zu kommen. Hier lieferte sie sich dann überraschend mit Frl. Beyerischen (SC 99 Düsseldorf) ein erbittertes Duell um den Sieg, daß Frl. Beyerischen hauchdünn für sich entscheiden konnte. Für beide Läuferinnen wurde 12,1 Sek. gestoppt.

Reinhild Nietmann erkämpfte sich über 400 m eine sichere Vizemeisterschaft in 57,7 Sek. Gleich zweimal auf dem Treppchen stand Gertrud Schäfer.Im Kugelstoßen belegte sie hinter der Siegerin Marlene Klein ( Olympia Euskirchen) den 2. Platz mit guten 13,90 m.

Im Diskuswerfen endete Gertrud auf den fünften Platz mit 43,32 m. Auf einer sehr schlechten Anlage wurde Wilma Wildemann Zweite im Weitsprung der Frauen mit 5,64 m. Die erwartete Leistung zeigte die 4 x 100 m Staffel der Frauen in der Besetzung Wildemann, Pollmann, Baranowski und Nietmann, die trotz schlechter Wechsel den 3. Platz erreichte und mit 49,2 Sek. den von uns gehaltenen Kreisrekord einstellte.



Von links: Marlies Baranowski, Erika Pollmann,
Wilma Wildemann und Reinhild Nietmann

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Jürgen Faude wurde Vizemeister über 800 m in 1:54,4 Min. hinter Nürnberger (OSV Hörde) der 1:54,3 Sek. lief. Einen vierten Platz erreichte Werner Wildemann im Dreisprung mit 14,19 m. Annerose Frey verbesserte ihren eigenen Kreisrekord im 800 m-Lauf der Frauen auf 2:24,8 Min. Trotzdem reichte es nur zum 7. Platz. Dietmar Schäfer wurde 7. im Hammerwerfen mit 51,76 m.

Deutsche Meisterschaften 9./11.8. in Augsburg. Einen vierten Platz erreichte Wilma Wildemann-Fabert im Weitsprung mit 6,10 m. Gertrud Schäfer erkämpfte sich im Kugelstoßen einen guten 6. Platz. Im Diskuswerfen erreichte sie den 7. Platz mit 43,89 m. Beim Süchtelner Bergfest am 18. August erzielte Dietmar Schäfer im Hammerwerfen ausgezeichnete 54,61 m. Dafür erhielt er den Ehrenpreis der Stadt Süchteln.

Siebter Deutscher Titelgewinn für die Schalker Leichtathleten seit der Neugründung 1952 bei den Deutschen Junioren- und Juniorinnen-Meisterschaften am 31. August und 1. Sept. in Ludwigshafen a. Rh. Erika Pollmann wurde Vizemeisterin über 200 m in 25,0 Sek., hauchdünn hinter Heidrun Bujak (SC Weiß-Blau Frankfurt) die ebenfalls 25,0 Sek. lief. Am Sonntag, dem 1. September bewarben sich 24 Läuferinnen um den Titel der Deutschen Juniorenmeisterin über 100 m. Erika Pollmann gewann den Vorlauf ( 12,3 sek.) und den Zwischenlauf ( 12,1 sek.).

Im Endlauf übernahm sie sofort vom Start an die Führung und siegte in 12,1 sek. Das war ihr dritter Deutscher Titelgewinn. Annerose Frey belegte im 800-m Lauf einen kaum erhofften 6. Platz in 2:21,9 Min. Mit dieser Zeit stellte sie einen neuen Kreisrekord auf. Bei einem Abendsportfest 18.9. in Iserlohn verbesserte Lothar Rostek schon wieder seine Bestzeit über 1000 m. Er lief mit 2:39,9 Min. sogar Kreisrekord.

Am 22.09. richtete der Fußball und Leichtathletikverband Westfalen verbandsoffene Schüler- und Schülerinnen-Bestenkämpfe aus. Die herausragenste Leistung dieser Kämpfe war der Sieg unserer Schülerinnen A in der 4 x 100 m Staffel in 54,0 Sek. Folgende Mädchen trugen zu der Glanzleistung bei: Roswhita Krause, Bärbel Kussauer, Ursula Schubert und Annemarie Henneken.

Am 06. Oktober war die Stadt Kassel Schauplatz des 6. Treffen der Leichtathletinnen zwischen Deutschland und Polen, den Deutschland mit 131,5 : 117,5 Punkten gewann. Wilma Wildemann steigerte ihre persönliche Leistung um 1 cm auf 6,11 m die ihr den 3. Platz einbrachte.Damit stelle sie einen neuen Kreisrekord auf und erfüllte die Olympianorm für 1964. Nicht so gut lief es bei unserer anderen Teilnehmerin Erika Pollmann. Mit der 4 x 100 m-Staffel wurde sie Zweite in 46,2 zeitgleich mit Polen, die ebenfals 46,2 lief. Über 200 m lief sie 25,6 Sek. Das reichte nur zum 6.Platz der etwas enttäuschte.

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Artikel

von Gerd Peine am 13.08.10 in Verein

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